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Pressebericht im Westfalenblatt – Bürgermeister Koch zu Besuch

[Bünde, 11.03.2010]
Besuch im Produktionsbereich

Besuch im Produktionsbereich

Politik und Wirtschaft an einen Tisch bringen, sich besser kennen lernen, den gegenseitigen Dialog suchen und davon profitieren. Das ist das Ziel einer neuen Besuchsreihe von Bürgermeister Wolfgang Koch.Regelmäßig wird er bei verschiedenen Bünder Unternehmen zu Gast sein – der Auftakt fand jetzt bei J. Schwarz Folienverarbeitung statt. Die Idee ging aus einer Umfrage hervor. »Der Wunsch nach mehr Dialog kam von den Betrieben selber«, erläutert Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel. Im Rahmen der Kampagne »Erfolg made in Bünde« habe die Stadt diese Anregung aufgegriffen und gemeinsam mit dem Bürgermeister die Besuchsreihe initiiert, ergänzt Stadtmarketing-Chef Ralf Grund. »Ich erhoffe mir, von den Unternehmen zu erfahren, wie hiesige Standortfaktoren wahrgenommen werden oder zu verbessern sind«, sagt Koch.

Bei dem Rundgang durch das inhabergeführte Familienunternehmen J. Schwarz Folienverarbeitung zeigte sich der Bürgermeister vom Leistungsspektrum und weltweiten Absatzmarkt mit den Schwerpunkten Europa und Asien beeindruckt. »Es ist interessant zu sehen, wie hier bekannte Produkte mit modernsten Maschinen hergestellt werden«. 1978 wurde das Unternehmen mit Sitz im Industriegebiet Ennigloh gegründet, beschäftigt heute 53 Mitarbeiter und verfügt über eine Produktions- und Lagerfläche von 3250 Quadratmetern.
Hergestellt werden technische Folienartikel, Kunststoff-Formteile und Druckprodukte, hauptsächlich in den Fertigungsverfahren Siebdruck, Laserschneiden und Fräsbearbeitung. Zu den Abnehmern gehören Partner aus den Bereichen Verkehrstechnik, Maschinenbau, Automaten- und Automobilhersteller, Medizintechnik, Möbelindustrie und weitere mehr.

In einem Gespräch mit den Geschäftsführern Josef und Daniel Schwarz sowie Dirk Moritz vom Vertrieb und Marketing diskutierte Koch über die Qualitäten der Stadt als wirtschaftlichen Standortfaktor. »Wir haben wenig Grund zur Kritik, fühlen uns hier wohl und sehen unseren Standort durch zukünftige Erweiterungen und Investitionen gesichert«, sagt Daniel Schwarz. Für ihn sei der Bildungsfaktor von entscheidender Bedeutung. »Die Jugend ist die Gesellschaft von morgen und wenn diese nicht in Lohn und Brot steht, schafft das große Probleme.« Koch kritisierte die aktuellen Lehrpläne, die seiner Meinung nach überarbeitet werden müssten. »Viele Inhalte werden im späteren Berufsleben kaum mehr benötigt. « Freizeitmöglichkeiten und ein interessantes Umfeld seien wichtige Standortfaktoren für ein Unternehmen, meint Josef Schwarz. Das sei in Bünde vorhanden.

>> Westfalenblatt v. 11.03.10 (PDF)